Komplett-Ratgeber zum Ratenkredit

Der Ratenkredit ist die klassische Variante beim Kredit. Durch die feste Laufzeit und die gleichbleibende Höhe der Raten gibt er Planungssicherheit.

Was ist ein Ratenkredit?

Nachdem es verschiedene Kreditarten gibt, ist es zunächst gut zu wissen, was ein Ratenkredit überhaupt ist. In § 498 BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) wird diese Kreditart als „Darlehen, das in Teilzahlungen zu tilgen ist“ definiert. In diesen Tilgungszahlungen sind die Kreditsumme selbst und auch die Zinsen enthalten.

Das bedeutet, wenn du einen Ratenkredit, er wird in Fachkreisen auch als Verbraucherkredit bezeichnet, in Anspruch nimmst, bekommst du eine mit dem kreditgebenden Institut vereinbarte Kreditsumme, die du innerhalb eines festgelegten Zeitraums durch Zahlung von immer gleichbleibend hohen Raten zurückzahlen musst. Meistens werden hierfür monatliche Raten fällig, deren Höhe sich vor allem an der Laufzeit des Kreditvertrags sowie an der Höhe der Kreditsumme und der dafür erhobenen Zinsen orientiert.

Ein Charakteristikum beim Ratenkredit besteht darin, dass er vom Kreditgeber nach der Bewilligung in Form einer Einmalzahlung an den Kreditnehmer ausgezahlt wird. Als Laufzeiten sind Zeiträume zwischen 12 und 120 Monaten üblich. Die maximale Höhe der Kreditsumme bei einem Ratenkredit ist von Bank zu Bank unterschiedlich, bewegt sich aber in der Regel zwischen einigen hundert Euro und 100.000 Euro.

Sonderform: „Point of Sale“ Ratenkredit

Tatsächlich kannst du einen Ratenkredit aber nicht nur bei einer Bank aufnehmen. Inzwischen besteht schon viele Jahre die Möglichkeit, auch direkt in einem Möbelhaus, beim Autohändler oder im Elektromarkt einen „Point of Sale“ Ratenkredit in Anspruch zu nehmen und so eine Anschaffung zu finanzieren.

Die Besonderheit dieser Kreditart besteht darin, dass der Verwendungszweck bereits vorgegeben ist, da du durch den Kredit ja die gekauft Ware finanzierst. Du erhältst also nicht, wie beim klassischen Ratenkredit, die Kreditsumme ausgezahlt, sondern der Händler überlässt dir die Ware und du akzeptierst im Gegenzug, dass er auf den Kaufpreis einen bestimmten Zinssatz aufschlägt. Zugleich erklärst dich bereit, den im Kreditvertrag stehenden Betrag in gleichmäßig hohen Raten abzuzahlen.

Grundlage für jeden Ratenkredit ist ein Kreditvertrag, in welchem alle relevanten Daten des Kredits schriftlich fixiert werden. Zu diesen Daten gehören neben den persönlichen Daten der Vertragspartner vor allem:

  • Kreditsumme
  • Höhe gebundener Sollzins
  • Höhe effektiver Jahreszins
  • Vertragslaufzeit
  • Höhe monatliche Raten (bei abweichender Schlussrate ihre Höhe)
  • Höhe Gesamtkosten
  • Vereinbarungen zu Sicherheiten

Viele Kreditinstitute erwarten als Sicherheit beispielsweise eine Gehaltsabtretung von Seiten des Darlehensnehmers. Wer sich ein Fahrzeug anschafft, von dem verlangt die Bank meist eine Sicherungsübereignung, mit der der Kreditnehmer den Wagen bis zur vollständigen Tilgung des Kredits in das Eigentum der Bank übergibt.

Welche Begriffe sind beim Ratenkredit wichtig?

Viele Verbraucher sind keine Experten in Sachen Kredit und kennen folglich nicht alle wichtigen Begriffe. Hier stellen wir die am häufigsten verwendeten vor.

Nettokreditbetrag

Darunter ist die Summe zu verstehen, die dir nach der Unterzeichnung des Kreditvertrages ausgezahlt wird. Anders formuliert handelt es sich in der Regel um die von dir beantragte Kreditsumme.

Vertragslaufzeit

Wenn du mit dem Gedanken spielst, einen Ratenkredit in Anspruch zu nehmen, musst du dir vorher überlegen, wie lange du benötigen möchtest bzw. wie lange du brauchen wirst, bis der Kredit zurückgezahlt ist. Diese Zeitspanne ist im Kreditvertrag meist in Monaten (bezogen auf die Anzahl der Monatsraten) festlegt.

Monatsrate

Sie ist der zwischen Kreditnehmer und Kreditgeber festgelegte Betrag, der vom Kreditnehmer jeden Monat an die Bank überwiesen wird. Er besteht aus dem Tilgungs- sowie dem Zinsanteil.

Effektiver Jahreszins & Sollzins

Der effektive Jahreszins ist das wichtigste Kriterium hinsichtlich der Auswahl eines Kreditangebotes, denn er beinhaltet sämtliche Kosten für den Ratenkredit. Der Sollzins hingegen bezieht sich nur auf die Kreditsumme selbst und ist daher nicht in gleichem Maße aussagekräftig wie der Effektivzins.

Sondertilgungen

Ziel jedes Kreditnehmers sollte es sein, einen Ratenkredit schnellstmöglich zurückzuzahlen. Sondertilgungen können dabei helfen, die Laufzeit und die Zinskosten zu senken. Viele Banken bieten diese Sondertilgungen in verschiedenen Umfängen kostenlos an.

Restschuld

Darunter versteht man die Summe, die abzüglich der bereits geleisteten Zahlungen von der ursprünglichen Gesamtsumme des Ratenkredits noch übrig ist. Die restschuld sinkt also mit der Bezahlung jeder Monatsrate.

Widerrufsrecht

Wer einen Ratenkreditvertrag unterzeichnet, dem steht ein vom Gesetzgeber eingeräumter Zeitraum zur Verfügung, innerhalb dessen er den Vertrag schriftlich widerrufen kann. Die gesetzliche Frist für den Widerruf beträgt 14 Tage. Hat der Kreditnehmer den Vertrag beim Kreditgeber widerrufen, bleibt ihm eine Frist von 30 Tagen, um die bereits erhaltene Kreditsumme zurückzuzahlen.

Für wen ist ein Ratenkredit geeignet?

Normalerweise kann jede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat, einen Ratenkredit beantragen. Manchmal legen Kreditinstitute bei Kreditanfragen für sehr lange Laufzeiten eine Altershöchstgrenze fest, um das Ausfallrisiko zu reduzieren. Prinzipiell ist ein Ratenkredit für jeden geeignet, der über einen Arbeitsplatz sowie ein regelmäßiges Einkommen verfügt, einen nicht übermäßig negativen Schufa-Score sein Eigen nennt, Sicherheiten vorweisen kann und einen insgesamt zuverlässigen Eindruck hinterlässt.

Ein Ratenkredit ist für Personen geeignet, die mit der Kreditsumme größere Anschaffungen oder Vorhaben (etwa eine Umschuldung) finanzieren möchten. Um deinem Nachwuchs seine Weihnachtswünsche zu erfüllen, solltest du einen Raten Kredit nicht aufnehmen.

Wofür kann man ein Ratenkredit verwenden?

Wenn du einen Ratenkredit beantragst, dann kannst du damit beispielsweise die Anschaffung sogenannter Gebrauchsgüter, z. B. ein Fahrzeug, eine Wohnungseinrichtung bezahlen, einen langersehnten Urlaub oder dein Studium finanzieren. Viele nutzen einen Postbank Kredit, Santander Kredit oder ING Kredit auch, um ihren überzogenen Dispokredit umzuschulden.

Wofür du das Geld aus einem Ratenkredit verwendest, kannst du grundsätzlich selbst entscheiden. Nur bei bestimmten Vorhaben musst du einen Verwendungszweck angeben und nachweisen. Gibst du bei der Beantragung keinen Verwendungszweck an, wird der Ratenkredit allerdings teurer.

Was muss man vor dem Ratenkredit klären?

Schon um sich selbst vor Schwierigkeiten zu bewahren, sollten Verbraucher, die einen Ratenkredit aufnehmen wollen klären, ob ihre finanziellen Mittel überhaupt ausreichen, um die monatlich fälligen Raten bezahlen zu können. Aus diesem Grund ist es ratsam, eine Aufstellung aller bisherigen Fixkosten zu erstellen. Die Summe, die am Ende einer solchen Rechnung übrigbleibt, stellt die maximal mögliche Monatsrate für einen Kredit dar.

Mit dem Ergebnis der Haushalts- und Budgetrechnung kann man dann überprüfen, wie hoch die Kreditsumme sein darf, die man mit der zur Verfügung stehenden Summe tilgen kann. Dafür kann man einen Ratenkreditrechner nutzen. Schon durch die Angabe der gewünschten Kreditsumme und der Laufzeit des Ratenkredits berechnen die online zur Verfügung stehenden Rechner den effektiven Jahreszins, die Gesamtkosten des Kredits sowie die Höhe der monatlichen Rate.

Welche Vorteile hat ein Ratenkredit

Zu den wichtigsten Vorteilen beim Ratenkredit zählt vor allem, dass du ihn relativ unkompliziert beantragen kannst, denn inzwischen ist ein günstiger Kredit auch als Online Kredit erhältlich. Durch den hohen Grad der Automatisierung, dauert es bei einem solchen Online Ratenkredit meist nicht lange bis zur Bewilligung oder auch Ablehnung.

Mit einem Ratenkredit kannst du zudem deine finanzielle Situation verbessern, denn die Kreditsumme steht dir nach der Bewilligung sehr schnell zur Verfügung, so dass du wieder flüssig bist und geplante Projekte angehen kannst. Fragt die Bank nach dem Verwendungszweck, tut sie es in der Regel nur, um die Frage nach eventuellen Sicherheiten zu klären. Bei einem geplanten Immobilien- oder Fahrzeugkauf ist der Verwendungszweck nachzuweisen.

Was bei Fahrzeug- oder Immobilienkrediten in Sachen Verwendungszweck gilt, ist beim Ratenkredit nicht relevant. Was immer du mit der Kreditsumme eines Ratenkredits vorhast, du kannst du das Geld vollkommen frei verwenden, es besteht keine Zweckbindung von Seiten der Banken.

Der Ratenkredit bietet dem, der ihn in Anspruch nimmt, ein hohes Maß an Planungssicherheit. Bei einem solchen Kredit verändern sich der Zinssatz (innerhalb der Zinsbindungsphase) sowie die Höhe der Rate nicht. Du musst also nicht mit plötzlich höheren Monatsraten rechnen, sondern weißt genau, welche Kosten jeden Monat auf dich zukommen.

Was sich bei der kaum überschaubaren Zahl von Anbietern für Ratenkredite als echter Vorteil erweist, ist die Möglichkeit, die einzelnen Angebote miteinander vergleichen und den günstigsten Ratenkredit mit den besten Konditionen herausfiltern zu können. Neben dem effektiven Jahreszins, der Höhe des Sollzinses und der Möglichkeit von Sondertilgungen muss der Blick des Verbrauchers unbedingt auch auf die Gesamtkosten des Ratenkredits fallen. Denn die Endsumme beinhaltet alle Kosten und zeigt, ob der Ratenkredit in der jeweils vorliegenden Form für den Verbraucher im Hinblick auf seine finanziellen Möglichkeiten realisierbar ist.

Welche Nachteile hat ein Ratenkredit?

Der freie Verwendungszweck beim Ratenkredit ist Vor- und Nachteil zugleich. Weil die Bank bei einem nicht zweckgebundenen Kredit nicht genau weiß, wofür du das Geld verwendest, kann sie keine entsprechenden Sicherheiten einfordern, wie dies beim Immobilienkredit der Fall ist. Um dieses für sie höhere Risiko auszugleichen, verlangt sie normalerweise einen höheren Zinssatz.

Dieser kann für einen nicht zweckgebundenen Ratenkredit, je nach Kreditinstitut, doppelt so hoch sein wie für einen zweckgebundenen Kredit. Es ist also sinnvoll, bei der Beantragung einen Verwendungszweck anzugeben, weil du so wirklich viel Geld sparen kannst.

Ein weiterer Nachteil beim Ratenkredit ist, dass jeder Kredit einen Eintrag bei der Schufa (Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung). Diese Tatsache selbst hat zunächst einmal keine Auswirkungen darauf, ob der Ratenkredit bewilligt wird oder nicht. Allerdings wird es umso schwerer, einen Kredit zu bekommen, je mehr Kredite bei der Schufa eingetragen sind.

Möchtest du einen Kredit aufnehmen, kannst du vorher eine Schufa-Selbstauskunft anfordern, um zu sehen, was bereits eingetragen ist. Steht dort wenig und auch dein Schufa-Score ist gut, kannst du den Kredit beantragen und kannst mit einer Bewilligung rechnen.

Welche Risiken birgt ein Ratenkredit für den Kreditnehmer?

Ein großes Risiko von Ratenkrediten besteht darin, dass der Kreditnehmer bei verschiedenen Institutionen oder Händlern Ratenkredite aufnimmt, irgendwann den Überblick verliert und letztlich in die Schuldenfalle tappt. In eine solche Situation geraten leider sehr häufig jüngere Verbraucher. Falls du mehrere Ratenkredite aufgenommen hast, solltest du unbedingt Buch führen, welche Rate in welcher Höhe du an welchen Kreditgeber zu zahlen hast.

Wer einen Ratenkredit mit langen Laufzeiten in Anspruch nimmt, die von den meisten Banken bevorzugt angeboten werden, der geht das Risiko ein, sein Haushaltsbudget über einen langen Zeitraum hinweg zu belasten. Verändert sich die persönliche Situation durch unvorhersehbare Ereignisse wie Arbeitslosigkeit oder Krankheit, kann es zu Zahlungsausfällen und damit zu Problemen mit der kreditgebenden Bank kommen.

Was für Verpflichtungen hat der Kreditnehmer gegenüber dem Kreditgeber?

Will man einen Ratenkredit bei einer Bank bzw. einem Kreditinstitut in Anspruch nehmen, geht man verschiedene Verpflichtungen gegenüber dem Kreditgeber ein. Zu den wichtigsten Verpflichtungen, die du als Kreditnehmer hast, gehört es, selbst zu überprüfen, ob es deine finanzielle Lage tatsächlich erlaubt, einen solchen Kredit aufzunehmen. Hier braucht es eine gesunde Selbsteinschätzung.

Zu den Verpflichtungen gegenüber dem Kreditgeber gehört außerdem, die eigenen Einnahmen und auch Verpflichtungen offenzulegen. Nur dann ist die kreditgebende Bank in der Lage, die Zahlungsfähigkeit des potenziellen Kreditnehmers zu prüfen. Außerdem musst du deine Zustimmung geben, dass die Bank eine Schufa-Auskunft über dich einholt.

Die regelmäßige und möglichst unterbrechungsfreie Tilgung der Kreditsumme sowie der Zinsen liegt ebenfalls in deiner Verantwortung als Kreditnehmer. Zu diesem Zweck werden im Kreditvertrag die Zahlungsbedingungen festgehalten und auch der jeweilige Termin für die zu zahlende Rate festgelegt.

Unter Umständen gehört es zu deinen Verpflichtungen, der Bank Sicherheiten zu überlassen, etwa in Form einer Gehaltsabtretung oder einer Sicherheitsübereignung. Auch die Angabe eines Referenzkontos ist zwingend, denn nur dann kann dir die Bank die Kreditsumme auszahlen.

Eher eine moralische Verpflichtung deinerseits ist es, mit deiner Bank in Kontakt zu bleiben. Viele Kreditnehmer machen den Fehler, nicht mit ihrer kreditgebenden Bank zu sprechen, wenn sie in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Gibt es Probleme, die monatlichen Raten aufzubringen, kann ein Gespräch mit der Bank hilfreich sein. Immerhin bieten viele Institute eine Ratenpause oder die zeitweise Anpassung der Ratenhöhe an die finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers an.

Ratenkredit beantragen – das ist zu tun

Für die Beantragung von Ratenkrediten bieten sich zwei Möglichkeiten an. Entweder man sucht eine Filiale seiner Hausbank bzw. der Bank auf, bei der man den Ratenkredit beantragen möchte. Dort wird sich ein Sacharbeiter um den Vorgang kümmern, den Kreditnehmer ausführlich beraten und die Unterlagen mit ihm bzw. für ihn vorbereiten.

Damit das ganze Antrags-Procedere möglichst unkompliziert abläuft, sollte man alle wichtigen Unterlagen, z. B. Personalausweis, Meldebogen des Wohnsitzes, Einkommensnachweise, Kontoauszüge, Vermögensaufstellung, Bausparverträge, Belege zu anderen Verbindlichkeiten usw. zu diesem Termin mitnehmen.

Gibt es Ratenkredite als Online Kredite?

Eine andere, heute in der Tat deutlich häufiger genutzte Variante für die Kreditbeantragung bietet das Internet. Um einen Kredit aufnehmen zu können, muss man nämlich nicht mehr in der Bankfiliale vorstellig werden, sondern kann den Kredit online beantragen.

Unter einer Online-Beantragung von Ratenkrediten verstehen Experten, dass der gesamte Prozess von der Kreditanfrage bis zur Unterzeichnung des Kreditvertrages mithilfe des Internets geschieht. Die Banken sind heute in der Lage, einen digitalen Einkommens-Check auf deinem Gehaltskonto durchzuführen. Zudem können sie deine Legitimation via VideoIdent klären und eine Online-Sofortprüfung deines Antrages durchführen.

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dich per digitaler Signatur/Unterschrift den Kreditvertrag unterzeichnen zu lassen. Du kannst also vom Wohnzimmer aus deinen Ratenkredit beantragen und auch dort darauf warten, dass die Bank dir das Geld innerhalb kürzester Zeit auf dein Konto überweist.

Wer bietet einen Ratenkredit an?

Es gibt zahlreiche gute Anbieter für einen Ratenkredit mit günstigen Zinssätzen und weiteren guten Konditionen. Unter anderem kannst du hier unkompliziert deinen Ratenkredit beantragen:

FilialbankenDirektbanken
SparkasseING
Volksbankcomdirect
Postbanknorisbank
Commerzbank1822direkt
Deutsche BankSKG BANK
TARGOBANKSWK Bank

Häufige Fragen zum Privatkredit

Ist ein Ratenkredit ohne Schufa möglich?

Viele Bankinstitute werben mit einem Ratenkredit ohne Schufa, er wird auch gerne als „Schweizer Kredit“ bezeichnet. Ratenkredit ohne Schufa bedeutet, dass die Banken keine Schufa-Abfrage durchführen, sondern ihre Informationen vor allem aus den vom Antragsteller gemachten Informationen beziehen. Das höhere Risiko schlägt sich meist in höheren Zinssätzen nieder.

Wie hoch darf ein Ratendarlehen sein?

Die Höhe der Kreditsumme hängt beim Ratenkredit vor allem von den finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers ab. Allerdings bewegen sich die maximalen Kreditsummen der Banken meist zwischen 1.000 und 75.000 Euro, einige bieten auch Kredite bis zu 100.000 Euro an.

Kann man einen Ratenkredit online beantragen?

Für eine Beantragung online muss man lediglich auf die Website der auserkorenen Bank gehen und dort auf den entsprechenden Button klicken. Anschließen müssen verschiedene Angaben in Online-Formulare eingetragen werden. Diese betreffen den Kreditwunsch, die Finanzen des Antragstellers sowie notwendige Unterlagen.

Darüber hinaus wird eine Vorprüfung durchgeführt, dem Antragsteller eine Übersicht der gemachten Angaben gezeigt und als letzte Station folgt der Abschluss des Antrags. Der Ablauf kann von Bank zu Bank variieren, ist aber zum größten Teil digital möglich.

Wer vergibt Ratenkredite?

Ratenkredite werden vor allem von Banken, Kreditinstituten oder speziellen P2P-Plattformen vergeben. Auch einige staatliche Institutionen wie etwa die KfW (Kreditanstalt für Wiederaufbau) bieten günstige Kredite an.

Fazit

Einen Ratenkredit in Anspruch zu nehmen, ist heute ein sehr unkomplizierter Prozess, vor allem, weil man einen solchen Kredit online beantragen kann und nicht mehr extra zur Bank muss.

Benötigt man einen solches Darlehen, sollte man vor der Beantragung klären, ob man die damit einhergehenden finanziellen Belastungen wirklich über die gesamte Laufzeit stemmen und die Monatsraten aufbringen kann. Wenn dem so ist, bietet der Ratenkredit eine gute Möglichkeit, für mehr finanzielle Flexibilität auf dem eigenen Konto zu sorgen oder sich Wünsche zu erfüllen.

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